Copyright by BS Adolf Schäfer In einem kleinen Rückblick möchte wir die Geschichte unserer Fahne und unserer BS noch einmal in Erinnerung bringen. Die BS Adolf Schäfer und das Juniorteam der MG Thauwinkel - Eschenberg wurde 1894 von 22 Gründungsmitgliedern, die noch alle namentlich bekannt sind, ins Leben gerufen. Der Name Adolf Schäfer ist zurückzuführen auf den Ort der Gründung, die Gaststätte Schäfer am Thauwinkel. Allerdings ist nicht bekannt, wie der Namensbestandteil Adolf entstand, den weder ein Mitglied der Gastwirtsfamilie noch der Gründungsversammlung, trug diesen Vornamen. Turnusgemäß fand der nächste Grenzgang in 1900 statt, wobei unsere Fahne das erste Mal über die Grenze ging. Unsere BS bestand damals aus 30 Burschen, die von dem 1. Führer Carl Schmidt und dem 2. Führer August Heinzerling angeführt wurde. Als Fahnenträger brachten die Burschen Karl Meier, Wilhelm Heinzerling sowie Gustav Vomhof die Fahne über die Grenze. Beim Grenzgang im Jahre 1907 waren 51 Burschen in unserer BS vereinigt. Das ist bis heute noch der Rekord an Mitgliedern. Als 1. Führer wurde Karl Dünhaupt und als 2. Führer Louis Weinberg gewählt. Als Fahnenträger fungierten Karl Seibel, Hermann Angersbach und Heinrich Walther. In 1914 waren die Vorbereitungen auf das Grenzgangsfest in vollem Gange. Bei den Wahlen zum 1. und 2. Führer wurden Karl Schäfer und Hermann Angersbach gewählt. Auch die Fahnenträger Georg Wehn, Karl Werner und Oswald Hoffmann waren bestätigt worden. Die BS umfasste 34 Burschen. Dann kam jedoch der 1. Weltkrieg, der die Hoffnungen auf ein fröhliches und friedvolles Grenzgangfest zerstörte. Nach 14 schweren Jahren konnte man in 1928 wieder einen Grenzgang feiern. Auch die BS Adolf Schäfer gründete sich bestehen aus 36 Burschen neu. Als 1. und 2. Führer wurden die Burschen Karl Werner und Heinrich Schneider gewählt. Die Fahnenträger waren Karl Debus, Heinrich Messerschmidt und Karl Nieländer. Auch der Grenzgang in 1935 wurde zünftig gefeiert. Unter der Führung vom 1. Führer Erich Plaum und dem 2. Führer H. Platt beging die Burschenschaft das Fest. Die Fahnenträger waren Pf. Speitel, K. Wather und H. Krähning. Nach zwei harmonisch verlaufenden Grenzgängen schlug das Schicksal wieder zu. Der 2. Weltkrieg erschütterte auch unser Hinterland und an Feiern war nicht zu denken. So verstrichen wieder 15 Jahre bis man 1950 endlich wieder einen Grenzgang feiern konnte. Unsere BS wählte Rolf Wenzel zum 1. und Helmut Velten zum 2. Führer. Als Fahnenträger agierten Heini Dünhaupt, Karl- Heinz Pfeil und Will Orland. W. Hainbach ritt für die BS über die Grenze. In 1956 fand turnusgemäß der nächste Grenzgang statt. Bei diesem Grenzgang wurde unsere BS eine große Ehre zu Teil. Der Burschenoberst und einer seiner Adjutanten kamen vom Thauwinkel. Die Burschen Rolf Wenzel und Helmut Schäfer kamen zu dieser großen Ehre, was auch die BS freute. Das Amt des 1. Führers wurde von Karl- Heinz Pfeil, dass des 2. Führers von Emil Wehn begleitet. Die Fahne brachten die Burschen Reinhold Schäfer, K. Rosenberg, W. Kindl und G. Backus über die Grenze. Der Grenzgang 1963 fand unter der Führung des 1. Führers Bernd Unverzagt sowie des 2. Führers Arnold Kuck statt. Die Fahnenträger Heinz Freiwald, Helmut Walther und Reinhold Schäfer brachten die Fahne sicher über die Grenze. Als Reiter fungierte Dieter Roth. Beim Grenzgang 1970 stellte BS Adolf Schäfer erstmals einen Wettläufer Helmut Böhle. Die BS wurde vom 1. Führer Peter Fischbach und dem 2. Führer Arnold Kuck geführt. Als Fahnenträger fungierten Gerd Tomm, Hans Koch und Eberhard Fischer. Wie kreativ diese BS war, bewies sie, durch das Herausbringen der so genannten Bierzeitung. Zu Pferde war der Reiter Willi Donges jun. Unterwegs. Beim Grenzgang von 1977 denkt man als erstes an das "Sauwetter" was drei Tage lang anhielt. Doch auch der Regen konnte unsere Burschen nicht bremsen. Die Führer Helmut Walther und Gerd Tomm brachten die Burschen durch Matsch und Regen sicher bis ins Festzelt. Das bei diesem Grenzgang noch schwere Amt des Fahnenträgers hatten Eberhard Fischer, Martin Donges und Rolf Walther inne. Als Reiter fungierte Ingo Donges. In 1984 wurden wieder zwei Burschen unsere BS nach 1956 zum Burschenoberst und Adjutant gewählt. Die Burschen Karl-Otto Pfeil und Thomas Denkler (War Bursche 70+77 bei BS AS; Bursche bei Balbach) hatten die Ehre die vereinigten Burschenschaften anzuführen. Unsere Burschenschaft war bei diesem Grenzgang sehr sangesfreudig. Das lag zum Großteil an unserem 1. Führer Günther Schlagowsky, der an allen Instrumenten eine Virtuose war. Das Amt des 2. Führers hatte Rolf-Gerald Wehn inne. Die Fahne trugen Randolf Michel, Uwe Funk und Matthias Donges über die Grenze. Die Reiterschaft übernahm Rolf " Hacho" Burk. Der Grenzgang 1991 unter der Führung des 1. Führers Uwe Funk und des 2. Führers Michael Müller war stimmungsmäßig ein Volltreffer. So veranstaltete man mit der BS Ludwigshütte nach dem Mädchenturnier ein Bierkistenrennen am Thauwinkel. Die Fahne trugen die Burschen Thomas Arnold, Jörg Moser und Reinhold Schäfer. Als Reiter stellte sich Bernd Kohl zur Verfügung. In 1998 wurde die BS Adolf Schäfer von dem 1. Führer Michael Becker und dem 2. Führer Sven Müller angeführt. Als Adjutant des Burschenoberst wurde unser Reiter Jens Euler ernannt. Die Fahnenträger setzten sich wie folgt zusammen: Alexander Kirchner, Daniel Müller und Martin Heinrich. Im Grenzgang 2005 wurde der Burschenoberst zum dritten mal von unserer BS gestellt, Der Reiter Jens Euler der in 1998 noch Adjutant war, wurde im Grenzgang 2005 das Amt des Burschenoberst inne, als Adjutant hat er unseren zweiten Reiter, Marcus Cottu ernannt. Das Amt des Fahnenträgers wurde  Sascha-Florian Wehn, Hendrick Thome und Benjamin Frosch begleitet.